
Trotz einer spärlichen Körperbehaarung legten die alten Ägypter sehr großen Wert darauf, gut rasiert zu sein. Dies galt als ein Zeichen eines gehobenen gesellschaftlichen Standes und entsprach dem Wunsch, das Aussehen von Haut und Körper zu perfektionieren.
Männer, die besonderen Wert auf ihr Aussehen legen, sind nichts Neues, sondern vielmehr ein Phänomen, das sich durch die Jahrhunderte zieht.

Bei der Wahl der Rasierinstrumente waren die Männer schon immer äußerst einfallsreich. Die Ägypter verwendeten Rasiergeräte aus Kupfer, die einer kleinen Axt ähnelten. In Südamerika wurden in bestimmten Indiostämmen Muscheln zum Entfernen der Haare eingestetzt. Und in der jüngeren Geschichte, im 18. und 19. Jahrhundert, bediente man sich zu diesem Zweck eines Säbels, der mit Sicherheit den einen oder anderen Unfall heraufbeschworen hat!
Glücklicherweise setzte im 20. Jahrhundert eine revolutionäre technologische Entwicklung der Rasierapparate ein, die sich wahrhaftig "sanft" auf die männliche Haut auswirkte: 1911 kamen die ersten Einwegrasierer auf den Markt, einige Zeit später die Elektrorasierer. Und dann die neue "3-Klingen-Technologie", um das Haar gleich dreimal abschneiden zu können...

Unabhängig von den eigentlichen Verdiensten der verschiedenen Rasierklingen stand nahezu ein Jahrhundert lang die Zurschaustellung der Männlichkeit auf der Tagesordnung. Heute sind sich die Männer durchaus bewusst, dass Männlichkeit auch Körperpflege bedeutet, um sich sauber und frisch zu fühlen. Durch die tägliche Rasur wird die Haut jedoch strapaziert. Daher ist es empfehlenswert, moderne Pflegeprodukte zu verwenden, die speziell auf die Männerhaut abgestimmt sind.